Dr. Bayer & Kollegen

News aus der Zahnmedizin

  1. So macht Küssen noch mehr Spaß.

    Zum „Tag des Kusses“ am 6. Juli geben wir Tipps für einen kussfrischen Atem

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    Am Freitag, den 6. Juli, ist wieder der Internationale Tag des Kusses – eine gute Gelegenheit, Küsse an die Liebsten zu verteilen. Aber selbstverständlich sind ein angenehmer Atem und gepflegte Zähne beim Küssen ein absolutes „Muss“. Wir erklären, was wir und Sie selbst dafür tun können.

    Abgesehen von Mundgeruch, der durch den Genuss von Knoblauch, Zwiebeln und Co. sowie Rauchen entsteht, ist ein unangenehmer Atem im Mund vor allem auf bestimmte Stoffwechselprodukte von Mundbakterien zurückzuführen. Die Ursache dafür liegt entgegen einer verbreiteten Ansicht selten im Magen.

    Zahnpflege und ein gesunder Mund
    Grundvoraussetzung für angenehmen Atem ist die eigene sorgfältige Zahn- und Mundpflege. Gereinigt werden sollten nicht nur Zähne und Zahnzwischenräume, sondern am besten auch die Zunge: Auf ihrer rauen, furchigen Oberfläche sammeln sich viele Bakterien und gelöste Nahrungsbestandteile.

    Auch ein gesunder Mund ist wichtig: Oft ist eine Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, der Grund für schlechten Atem. Bei dieser Entzündung bilden sich „Zahnfleischtaschen“, in denen Bakterien einen idealen Lebensraum vorfinden, da die Zahnbürste dort nicht hineinreicht. Sollten Sie unter Mundgeruch leiden, könnte also eine Parodontitis der Grund dafür sein. Wir klären die Ursache gern ab.

    Kussfrisch durch professionelle Zahnreinigung
    Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist ein essenzieller Bestandteil Ihrer Gesundheitsvorsorge. Sie senkt das Karies- und Parodontitisrisiko und hilft, Ihre Zähne lange zu erhalten.

    Darüber hinaus sorgt sie für einen kussfrischen Atem, denn bei einer professionellen Zahnreinigung werden bakterielle Zahnbeläge und damit Geruchsauslöser auch dort entfernt, wo Sie sie selbst nur schwer oder gar nicht erreichen können. Außerdem sehen die Zähne anschließend heller, schöner und einfach gepflegter aus, weil auch Zahnverfärbungen durch Kaffee, schwarzen Tee, Rotwein oder Zigaretten etc. beseitigt werden.

    Die professionelle Zahnreinigung trägt somit zu einem angenehmen Atem und gepflegten Zähnen bei – und damit zu einem selbstsicheren Auftreten. Dem Küssen steht nichts mehr im Wege!
  2. Brücke oder Implantat?

    Welche Versorgung ist bei einer Zahnlücke am besten?

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    Eine einzelne Zahnlücke kann sowohl mit einer Brücke als auch mit einem Implantat (und der zugehörigen Implantatkrone) geschlossen werden. Doch welche Lösung ist die bessere in der jeweiligen Zahnsituation? Wir haben Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten anhand der wichtigsten Kriterien zusammengestellt.

    Schonung gesunder Zähne
    Bei Brücken werden die Nachbarzähne als „Pfeiler“ oder „Anker“ genutzt. Diese Zähne werden beschliffen und überkront, wobei gesunde Zahnsubstanz geopfert wird. Somit erhöht sich auch das Risiko, dass diese Zähne weiteren Schaden nehmen und irgendwann entfernt und ersetzt werden müssen. Bei Implantaten hingegen können einzelne Zähne ohne Befestigung an Nachbarzähnen ersetzt werden. Gesunde Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten.

    Zahnästhetik
    Bei Brücken gibt es „freischwebende“ Brückenglieder. Manchmal fallen sie deshalb im Mund als Zahnersatz auf. Implantatgetragener Zahnersatz hingegen wirkt wie ein natürlicher Zahn, weil der gesamte Zahn mit seiner Wurzel ersetzt und nachgeahmt wird.

    Kieferknochenrückgang
    Im Bereich einer Zahnlücke baut sich der Kieferknochen früher oder später ab, weil die natürliche Kaubelastung an dieser Stelle fehlt. Das ist auch unterhalb eines Brückengliedes der Fall. Ein Implantat hingegen übt, ähnlich einer natürlichen Zahnwurzel, einen Belastungsreiz auf den Knochen aus. Das verhindert oder vermindert einen Knochenrückgang.

    Stabilität am Ende einer Zahnreihe
    Fehlen einer oder mehrere Zähne am hinteren Ende eine Zahnreihe („Freiendsituation“), erreicht man mit einer Brücke nicht immer die nötige dauerhafte Stabilität. Denn diese kann nur auf einer Seite befestigt werden. Eine Teilprothese bietet meist nicht den gewünschten Komfort. Eine stabile und ästhetische Lösung bieten Implantate.

    Zahnpflege
    Die Reinigung unterhalb eines Brückengliedes ist etwas umständlich. Erfolgt sie aber nicht sorgfältig, können hartnäckige Beläge, Entzündungen und Mundgeruch entstehen. Auch eine geringere Lebensdauer der Brücke ist dann wahrscheinlich. Implantate mit den dazugehörigen Kronen haben nahezu dieselbe Form wie natürliche Zähne. Daher können sie genauso gereinigt und gepflegt werden.

    Fazit
    Eine Implantatbehandlung ist zwar mit einem größeren Aufwand und höheren Kosten verbunden. Aufgrund der vielen Vorteile entscheiden sich jedoch heutzutage immer mehr Patienten für diese Lösung zum Schluss von Zahnlücken.

    Wir beraten Sie zu den zur Verfügung stehenden Zahnersatzalternativen und finden gemeinsam die für Sie passende Lösung.
  3. Schöne Zähne durch Veneers

    Damit können Sie lächeln wie ein Hollywoodstar.

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    Ein schönes, offenes Lächeln strahlt Gesundheit, Sympathie und Attraktivität aus. Zu schade, wenn man darauf verzichtet, weil man seine Zähne lieber verbirgt. Dabei bietet die moderne Ästhetische Zahnheilkunde sehr gute Möglichkeiten, das Lächeln zu verschönern – mit Veneers.

    Dabei handelt es sich um dünne, individuell angefertigte Keramikverblendschalen, die der ästhetischen Korrektur vor allem von Schneide- und Eckzähnen dienen.

    Veneers empfehlen sich, wenn …

    Zähne dauerhaft verfärbt sind bzw. Flecken aufweisen,
    leichte Zahnfehlstellungen und schmale Zahnlücken vorliegen,
    Zähne unregelmäßig geformt oder zu klein sind,
    Zahnschmelzrisse und abgebrochene Ecken vorhanden sind.
    Ein schönes Lächeln mit Veneers

    Veneers bestechen durch ihr ästhetisches Erscheinungsbild: Sie werden farblich an die übrigen Zähne angepasst, sind wie die natürliche Zahnsubstanz ein wenig lichtdurchlässig und dieser somit sehr ähnlich. Die Zahnverschönerung mit Veneers ist bei einzelnen Zähnen, aber auch allen Frontzähnen möglich.

    Die Befestigung auf der Zahnoberfläche erfolgt durch die Adhäsivtechnik, einer Spezial-Klebetechnik. Die Zahnoberfläche wird vorab vorsichtig ein wenig beschliffen und die Veneers auf die Zahnvorderseite aufgesetzt.

    Die Veneer-Behandlung erfolgt meist in zwei Schritten. Nach dem Vorbereiten des Zahnes und dem Zahnabdruck werden die Veneers im zahntechnischen Labor angefertigt und anschließend in der Praxis bei einem weiteren Termin eingefügt. Manchmal werden Veneers auch innerhalb eines Termins und ohne Abdruck hergestellt.

    Sie haben Fragen zu Veneers? Wir beraten Sie gern persönlich.
  4. Mundgesundheit in der Schwangerschaft

    Zahnpflege und Vorsorge sind wichtig für Mutter und Kind.

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    Während der Schwangerschaft verändert sich der gesamte Körper. Das betrifft auch die Mundhöhle. Deshalb sollten werdende Mütter besonders auf Ihre Zahn- und Mundgesundheit achten. Wir möchten sie dabei unterstützen und haben wichtige Aspekte und Tipps zusammengestellt:

    Zahnfleischentzündungen und Parodontitis
    Sie kennen wahrscheinlich die alte Volksweisheit „Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“. Dank der verbesserten eigenen und zahnärztlichen Vorsorge haben Schwangere jedoch heutzutage keinen Zahnverlust mehr zu befürchten.

    Dennoch: Die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft stellen für die Mundgesundheit ein gewisses Problem dar. Das Gewebe lockert sich und reagiert stärker auf bakterielle Beläge am Zahnfleischrand, das Risiko für Zahnfleischentzündungen („Schwangerschafts-Gingivitis“) nimmt zu. Ein Symptom solcher Entzündungen ist häufiges Zahnfleischbluten.

    Falls bereits eine Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) besteht, kann sie durch die Schwangerschaft verstärkt werden. Die Parodontitis gefährdet den Halt Ihrer Zähne und kann zudem zu Problemen für die Schwangerschaft führen. Sie gilt im fortgeschrittenen Stadium als Risikofaktor für eine Frühgeburt bzw. ein niedriges Geburtsgewicht des Kindes.

    Mundgesundheitstipps für Schwangere:
    Für Schwangere sind eine sorgfältige Mundpflege und die Vorbeugung vor Entzündungen besonders wichtig. Zu Beginn der Schwangerschaft sollten Sie einen Untersuchungstermin vereinbaren. Wir kontrollieren, ob Zähne und Zahnfleisch gesund sind, geben Ihnen Tipps für Ihre Mundgesundheit und empfehlen individuell geeignete Untersuchungsintervalle und Prophylaxemaßnahmen. Lassen Sie bestehende Erkrankungen wie Karies und Parodontitis möglichst schon vor der Schwangerschaft behandeln. Dies ist unter anderem wichtig, weil zahnmedizinische Behandlungen in der Regel auf die Zeit nach der Schwangerschaft verschoben werden. Bei akuten Zahnschmerzen oder dringend notwendigen Erkrankungen ist allerdings eine direkte Behandlung ratsam. Dies besprechen wir ausführlich mit Ihnen. Auch nach der Geburt des Kindes ist eine gute Mundhygiene der Eltern wichtig. Zum Beispiel können Kariesbakterien über den Speichel der Mutter oder des Vaters auf das Baby übertragen werden. Auch deshalb sollten Eltern auf ihre Mundgesundheit achten, sie schon während der Schwangerschaft überprüfen lassen und gegebenenfalls verbessern. Zum Thema Mundgesundheit in der Schwangerschaft beraten wir Sie gern persönlich.