Zahnarzt-Angst-Content

Zahnarzt-Angst

Beinahe niemand geht völlig angstfrei zum Zahnarzt. Wir sind mit dem Problem vertraut und bitten Sie als erstes in unser Besprechungszimmer, in dem sich keine typischen zahnärztlichen Geräte oder Instrumente befinden. Dort sprechen wir mit Ihnen über eine eventuelle Untersuchung und Therapie. Vor einer Behandlung können wir Ihnen auf Wunsch zum Beispiel homöopathische Beruhigungsmittel geben, die eine entspannende Wirkung haben. Wenn Sie einen Termin mit uns vereinbaren, sagen Sie uns Bescheid, dass Sie von Ängsten betroffen sind. Wir stellen uns dann besonders auf Sie ein.

Kiefergelenktherapie-Content

Kiefergelenktherapie

Fehlfunktionen des Kausystems – unter anderem verursacht durch unterschiedlich hohe Zahnreihen, ungleichmäßig arbeitende Kiefergelenke oder Zähneknirschen – können nicht nur zu Schmerzen im Gesichtsbereich, sondern ebenso zu Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder Schwindel führen. Dieses Beschwerdebild wird fachsprachlich als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet – lassen sich Ihre Beschwerden auf eine CMD zurückführen, hilft unter Umständen eine Behandlung mit therapeutischen Zahnschienen:

Entspannungsschienen

sind die CMD oder das Zähneknirschen nur leicht ausgeprägt, hilft in den meisten Fällen bereits eine Entspannungsschiene. Nachts getragen, gleicht sie den Biss zwischen dem Oberkiefer und dem Unterkiefer aus und entlastet so das Kiefergelenk und die Zähne.

Knirscherschienen

bei starkem Zähneknirschen sind spezielle Knirscherschienen empfehlenswert. Sie sorgen wie Entspannungsschienen für den Ausgleich zwischen Ober- und Unterkiefer. Zusätzlich verhindern sie, dass sich die Zähne beim Knirschen gegenseitig abschleifen.

Senioren-Content

Zahnheilkunde für Senioren

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind in jedem Alter wichtig, um die Mundgesundheit zu erhalten und beginnende Erkrankungen frühzeitig zu behandeln. Nicht allen älteren Patienten ist es jedoch möglich, zu uns in die Praxis zu kommen. Sprechen Sie uns einfach an: Wir besuchen Sie oder Ihre Angehörigen zu Hause und führen in heimischer Umgebung die notwendigen Untersuchungen durch. Wir sind in der Betreuung älterer Menschen erfahren und betreuen unter anderem mehrere örtliche Seniorenwohnstifte.

Unsere Leistungen für Sie:

Zahnheilkunde für Senioren

Vorsorge – zur Vorbeugung und Früherkennung von Parodontitis, Zahnfleischrückgang und Veränderungen der Mundschleimhaut.

Prothesenkontrolle – um eventuelle Druckstellen früh zu diagnostizieren und einen falschen Sitz korrigieren zu können.

Zahnersatz – zeitnaher Ersatz von fehlenden Zähnen zur Vermeidung von Knochenrückgang sowie Problemen beim Sprechen und Kauen

Beratung Mundpflege – wir geben Ihnen Tipps zur Optimierung Ihrer eigenen Mund- und Zahnpflege und empfehlen geeignete Pflegeartikel.

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Wurzelspitzensektion

Wenn eine Entzündung an der Wurzelspitze nicht abheilt, stellt die Wurzelspitzenresektion meist die letzte Möglichkeit dar, einen Zahn zu erhalten. Sie wird auch ergänzend zu einer Wurzelkanalbehandlung durchgeführt, wenn die vollständige Reinigung der Wurzelkanäle nicht möglich ist, zum Beispiel, weil sie zu stark gekrümmt sind. Dabei werden die Wurzelspitze und das entzündete Gewebe im Kieferknochen entfernt. Sie wird bei Zähnen durchgeführt, deren Erhalt sich lohnt: Sie müssen eine gute Struktur und einen festen Halt im Kiefer aufweisen. Bei erfolgreicher Therapie können die Zähne noch Jahre erhalten bleiben.

Zahntransplantation

Zahntransplantation

Bei einer Zahntransplantation überträgt der Kieferchirurg einen Zahn in eine andere Position des Kiefers. Ärzte sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer Umpflanzung oder Übertragung. In der Zahnmedizin geht es um die Verpflanzung von Zähnen zur Schließung etwaiger Lücken. In der Regel stammt das Zahntransplantat aus dem Kiefer des Patienten. Es sind grundsätzlich jedoch auch Verpflanzungen von Zähnen eines Spenders möglich. Zahntransplantationen können genauso wie das Einsetzen künstlicher Zahnimplantate in jedem Alter vorgenommen werden. Die biologischen Abläufe des Implantierens und Einheilens sind bei beiden kieferchirurgischen Behandlungsmethoden ähnlich.

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Prognosen und mögliche Komplikationen?

Nach der Wurzelspitzenresektion muss das operierte Gewebe zunächst heilen. Daher können in den Tagen danach Schwellungen, leichte Schmerzen und eine leicht erhöhte Temperatur auftreten. Es kann zu schwachen Nachblutungen und Schluckbeschwerden kommen. In sehr seltenen Fällen wird bei dem Eingriff der Nachbarzahn beschädigt. Falls sich die Nachblutungen nicht stoppen lassen, Sie unter stärkeren Schmerzen leiden oder Fieber (über 38,5 Grad) bekommen, sollten Sie die Zahnarztpraxis aufsuchen oder sich an den zahnärztlichen Notdienst wenden. Lassen Sie sich nicht beunruhigen, denn diese Komplikationen sind sehr selten. Vor dem Eingriff werden Sie umfassend über die Risiken und möglichen Komplikationen aufgeklärt. Wenn die Wurzelspitzenresektion erfolgreich verläuft, kann der Zahn noch über Jahre erhalten bleiben. Nichtsdestotrotz ist ein derart behandelter Zahn nicht mehr so fest verankert wie ein Zahn mit vollständigen Wurzeln: An ihm können deswegen beispielsweise Brücken nur in Ausnahmefällen befestigt werden.

Was muss ich nach einer WSR beachten?

Fahren Sie nach dem Eingriff nicht mit dem Auto oder Fahrrad nach Hause. Lassen Sie sich von der Praxis abholen, da Sie durch den Eingriff und die Betäubung noch etwas benommen sein könnten.

Schonen Sie sich: Verzichten Sie die nächsten Tage auf anstrengende körperliche Aktivitäten wie Sport oder Gartenarbeit.

Kühlen Sie Ihre Wange mit feuchten Umschlägen, um die Schwellung zum Abklingen zu bringen. Es hilft, wenn Sie auf dem Rücken schlafen und Ihren Kopf höher betten.

Falls es zu einer Nachblutung kommt, können Sie sie stoppen, indem Sie vorsichtig auf eine Mullbinde oder ein sauberes Taschentuch beißen.

Vermeiden Sie große Hitze, zum Beispiel durch Solarium oder Saunabesuche. Diese könnten Nachblutungen auslösen.

Verzichten Sie mindestens am Tag des Eingriffs und einen Tag danach auf Alkohol und Kaffee und möglichst mehrere Tage auf Nikotin, da dies die Wundheilung beeinträchtigen kann.

Achten Sie besonders auf Ihre Mundhygiene und sparen Sie den Wundbereich aus. Berühren Sie die entsprechende Stelle nicht.

Der Zahn kann sich durch die Behandlung bzw. bereits durch die vorangegangene Entzündung gelockert haben. Kauen Sie mit dem Zahn nur weichere Lebensmittel, bis er sich nach einigen Wochen wieder gefestigt hat.

Vor einer Behandlung werden Sie umfassend informiert, worauf Sie besonders achten sollten.

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Wann wird eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt?

Die Spitze einer Wurzel wird entfernt, wenn eine Entzündung im Kiefer trotz vorangegangener Wurzelkanalbehandlung nicht ausheilt. Sie wird auch ergänzend zu einer Wurzelkanalbehandlung durchgeführt, wenn die vollständige Reinigung der Wurzelkanäle nicht möglich ist, zum Beispiel, weil sie zu stark gekrümmt sind. Nach der Entfernung kann die Entzündung meist ausheilen. In einigen Fällen wird die gekürzte Wurzelspitze noch von unten (von der Wurzelspitze her) mit einer speziellen Wurzelfüllung versorgt. („retrograde Wurzelfüllung“). Ob dies erforderlich ist, zeigt sich oft erst während der Behandlung.

Eine Wurzelspitzenresektion lohnt sich in der Regel, wenn der Zahn insgesamt eine gute Struktur aufweist und noch fest im Kiefer verankert ist. In manchen Fällen kann es jedoch sinnvoller sein, den Zahn zu entfernen und durch implantatgetragenen Zahnersatz oder eine Brücke zu ersetzen.

Welche Alternativen gibt es?

Manchmal kann es sinnvoll sein, eine vorangegangene Wurzelkanalbehandlung ein zweites Mal durchzuführen. In der Regel wird eine Wurzelspitzenresektion nur dann in Betracht gezogen, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. Bei Zähnen mit mehreren Wurzeln reicht es gelegentlich aus, nur die entzündete Wurzelspitze zu entfernen und die nicht entzündeten im Kiefer zu belassen (Hemisektion). In den meisten Fällen ist die einzige Alternative, den Zahn zu entfernen und ein geeignetes Implantat oder anderen Zahnersatz anzupassen.

Ob eine Wurzelspitzenresektion oder ein Zahnersatz die bessere Lösung ist, hängt vom Einzelfall ab.

Wie läuft die Behandlung ab?

Wurzelspitzenresektionen werden normalerweise unter örtlicher Betäubung und ambulant innerhalb einer Sitzung durchgeführt. Vorab wird eine Röntgenaufnahme vorgenommen und der betroffene Zahn betäubt. Sie empfinden während des Eingriffs normalerweise keine Schmerzen, könnten aber einen Druck verspüren. Es wird ein Zugang zu der betroffenen Wurzel im Kiefer geschaffen und ein Teil der Wurzel sowie des umliegenden, erkrankten Kieferknochens entfernt.

Dieses kleine Stück des nun fehlenden Kieferknochens ersetzt der Körper nach und nach selbst. Der Knochen im Oberkiefer heilt oft unvollständig aus. Falls der Zahn später entfernt und durch ein Implantat ersetzt werden sollte, wird daher oft ein gut verträgliches Knochenersatzmaterial eingebracht, das dem Körper hilft, einen neuen, stabilen Knochen zu bilden. Eine vorhandene Wurzelfüllung wird überprüft, gegebenenfalls erneuert und die Mundschleimhaut vorsichtig vernäht. Zur Kontrolle wird in der Regel ein weiteres Röntgenbild angefertigt.

Ist die Heilungsphase abgeschlossen, wird der Zahn mit dem geeigneten Zahnersatz wieder aufgebaut.

Zahnfleischtransplantation-Content

Zahnfleischtransplantation

Im Verlauf einer Parodontitis oder eines altersbedingten bzw. nicht-entzündlichen Zahnfleischrückgangs kann sich das Zahnfleisch so weit zurückbilden, dass die Zahnhälse frei liegen und die Zähne länger wirken. Viele Patienten empfinden dies als unästhetisch. Darüber hinaus sind die Zähne in der Regel empfindlicher als vorher. Mit einem Zahnfleischtransplantat können wir die freiliegenden Bereiche wieder bedecken.

Wir bieten Ihnen folgende Behandlungsmöglichkeiten:

Freie Transplantate

Gingivatransplantat − beim Gingivatransplantat entnehmen wir Bindegewebe aus der Gaumen- oder Wangenschleimhaut und decken damit die freiliegenden Stellen ab.

Bindegewebstransplantat − mit dem Bindegewebstransplantat werden die freiliegenden Stellen durch Gewebe (meist aus der Gaumen-, seltener aus der Wangenregion) ersetzt.

Verschiebelappen
Bei dieser Technik wird ein Stück der Mundschleimhaut (ein so genannter „Hautlappen“) an die freiliegende Stelle versetzt, wobei jedoch die Versorgung mit Blut und Nährstoffen über einen „Hautstiel“ von der ursprünglichen Stelle aus stattfindet.

Kombination von freien Transplantaten und Verschiebelappe
Verschiebelappen können je nach Notwendigkeit in Kombination mit Gingiva- oder Bindegewebstransplantaten durchgeführt werden, um die Stellen ausreichend abdecken zu können.

Weisheitszahnentfernung-Content

Weisheitszahnentfernung

Eine Entfernung der Weisheitszähne ist bei folgenden Situationen empfehlenswert:

Platzmangel
Wenn Weisheitszähne im Kiefer nicht genug Platz finden, wachsen sie schief heraus oder bleiben zum Teil im Kieferknochen stecken. Sie können auf diese Weise Druck auf die übrigen Zähne ausüben, sie verschieben und unter Umständen die Wurzeln der benachbarten Backenzähne beschädigen.

Auslöser eines Engstandes
Aufgrund des Engstandes können sich die anderen Zähne verschieben, sodass sich Nischen bilden. Die tägliche Mundhygiene ist erschwert – und in den dazwischenstehenden Zähnen entwickelt sich schneller eine Karies.

Auslöser von Entzündungen
An der Schleimhaut oder am Knochen können insbesondere bei teilweise durchgebrochenen Weisheitszähnen in der Umgebung der Zahnkrone schmerzhafte Entzündungen auftreten.

Gesichtsschmerzen
Zudem können Weisheitszähne als Ursache für Gesichtsschmerzen in Frage kommen.

Falls wir bei Ihnen oder Ihrem Kind eine Entfernung eines oder mehrerer Weisheitszähne planen, gehen wir sorgsam vor, damit Sie möglichst wenige Beschwerden während und nach dem Eingriff haben.

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Knochenaufbau

Fehlen Zähne, wird der Kieferknochen nicht mehr belastet. Die Folge: Im Verlauf einiger Jahre bildet er sich zurück. Um Implantaten genügend Halt zu geben, fehlt dann diese Knochensubstanz. Ist zu wenig Kieferknochen vorhanden, wird er durch Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial wieder aufgebaut.

Sinuslift

Im Oberkieferseitenzahnbereich ist die Knochenhöhe durch Knochenabbau oftmals so gering, dass ein Implantat nicht stabil eingebracht werden kann. Durch Einlagerung von Knochen – gegebenenfalls auch Knochenersatzmaterial – unterhalb der Kieferhöhle wird diese so weit angehoben, dass Implantate sicher verankert werden können. Je nachdem, wie viel Knochen ersetzt werden muss, kann ein Implantat zeitgleich mit der Durchführung des Sinuslifts oder nach der Einheilphase eingefügt werden.

Bone-Splitting und Bone-Spreading

Müssen die Zahnbögen im Ober- und Unterkiefer verbreitert werden, um Implantate sicher tragen zu können, wird beim Unterkiefer ein Bone Splitting (Verbreiterung des Zahnbogens) eingesetzt. Beim Oberkiefer wird der Knochenaufbau in der Regel als Bone Spreading (Dehnung des Zahnbogens) bezeichnet. In manchen Fällen kann so ein aufwändiger Knochenaufbau vermieden werden. Unter Umständen wird zusätzlich Knochenersatzmaterial eingefügt.

Knochenblock-Methode (Kieferkammaugmentation)

Heute kann ein Knochenaufbau durch moderne Verfahren („Feste Zähne an einem Tag“ oder Mini-/kurze Implantate) in vielen Fällen vermieden werden. Durch eine DVT-Aufnahme können wir Ihnen in kurzer Zeit mitteilen, ob dies möglich ist. Sprechen Sie uns an.