Die DVT-Aufnahmen setzen wir für die computergestützte dreidimensionale Planung ein.
Eine Digitale Volumentomographie führen wir vor Implantationen und anderen oralchirurgischen Eingriffen durch, wenn herkömmliche Röntgenverfahren nicht die notwendigen Informationen liefern. Beispielsweise ist der Unterkiefernerv auf üblichen Röntgenaufnahmen nicht immer vollständig zu sehen, da diese nur eine zweidimensionale Darstellung des Kiefers und der Zähne zeigen. Daher kann der Nerv von anderen Bereichen überdeckt werden.
Das DVT-Gerät sieht üblichen Röntgengeräten ähnlich. Sie stehen an einer exakt vorgegebenen Stelle und müssen den Kopf ruhig halten. Die Aufnahmen selbst nehmen nur wenige Augenblicke in Anspruch. Obschon rund 200 Aufnahmen des Ober- und Unterkiefers gemacht werden, ist die Strahlenbelastung beim DVT um ein Vielfaches geringer als bei der alternativen Möglichkeit der Computertomographie (CT). Hierbei werden ebenfalls Schichtaufnahmen angefertigt, die wie bei der DVT übereinander gelegt werden.