Im Verlauf einer Parodontitis entwickeln sich so genannte „Taschen“ zwischen Zahn und Zahnfleisch. In diesen Taschen finden Bakterien einen idealen Nährboden, und es bilden sich fest haftende Beläge. Diese können durch die normale Mundhygiene nicht mehr beseitigt werden.
Während der nichtchirurgischen Parodontitisbehandlung beseitigen wir wirkungsvoll die bakteriellen Beläge in den Zahnfleischtaschen mit schonenden Ultraschallhandinstrumenten oder der Lasertherapie. » Mehr über die Behandlung mit Ultraschallinstrumenten und die photodynamische Lasertherapie
Bei manchen Patienten (zum Beispiel bei einer schweren oder schnell voranschreitenden Form der Parodontitis) führen wir vor und während einer Therapie einen speziellen Keimtest durch, um den Behandlungserfolg überprüfen zu können. Falls notwendig, ergreifen wir individuelle Maßnahmen, um die Bakterienanzahl zu verringern, beispielsweise verschreiben wir Ihnen Antibiotika.
Ab einer ausgeprägten Taschentiefe kann ein kleiner chirurgischer Eingriff empfehlenswert sein, die so genannte chirurgische oder offene Parodontitisbehandlung. Das Ziel ist es, die Zahnwurzeloberflächen gründlich zu reinigen und die Tiefe der Zahnfleischtaschen langfristig zu verringern. Wir verwenden für die Reinigung Ultraschallhandinstrumente oder einen besonderen Laser, mit dem Bakterien schonender und schmerzärmer entfernt werden können. » Mehr über die Behandlung mit Ultraschallinstrumenten und die photodynamische Lasertherapie
Die Heilung einer Parodontitis kann mit einem besonderen Gelatineplättchen, dem Periochip, gefördert werden. Der Periochip wird zwischen Zahn und Zahnfleisch eingefügt. Er enthält einen antibakteriellen Wirkstoff, den er in den nächsten drei Monaten abgibt. So können die schädlichen Bakterien nachhaltig entfernt werden. Der Periochip selbst wird in dieser Zeit vom Körper vollständig abgebaut.